frame leer Sie befinden sich:   
Home GWP Abwasser Wissenswertes
Home    Kontakt    Links    Sitemap    Impressum   
frame
frame head_left header abwasser neu frame

Abwasser

leer

 

 

 

Kontakt

 

Gemeindewerke Pfäffikon ZH
Schanzweg 2

8330 Pfäffikon ZH
Tel. 044 952 53 54
Fax 044 952 53 53

email

 

 

Notfallnummer
24-h-Pikettdienst
044 950 11 28


Öffnungszeiten

 

Wissenswertes

Wissen Sie, was heute so in einer Kläranlage angeschwemmt wird, das eigentlich gar nicht dorthin gehört?

 

Viele Grob- und Schadstoffe sind für den Betrieb und den Unterhalt des Kanalnetzes ein Problem und können sogar zu Störungen im biologischen Reinigungsprozess der Kläranlage führen.

 

Feststoffe, Textilien, Strümpfe, Wegwerfwindeln, Watte, Wattestäbchen, Verpackungen, Rasierklingen, grobe Speisereste, Katzenstreue belasten die Kanalisation unnötig, führen zu Ablagerungen und Verstopfungen. Deshalb gehören diese Stoffe in die Kehrichtabfuhr.

 

Bratöle, Bratfette und Friteuseöl werden in der Kanalisation zusammen mit dem Ballast des Abwassers zu zähen Feststoffen, die sich unter anderem auch an den Pumpwerken festsetzen. Solche Ablagerungen lassen sich nur mit grossem Aufwand entfernen. Weiter können sie auch den biologischen Reinigungsprozess stören.

 

Altöl, Maschinenöl, Verdünner, Benzin u.a. wird von den Mikroorganismen in der biologischen Kläranlage nur schlecht oder gar nicht ertragen, was zu Einbussen und Störungen der Reinigungsleistung führt. Leichtflüssige Stoffe wie Benzin und Verdünner können im Kanalnetz zur Explosionsgefahr werden. Deshalb gehören diese Stoffe in die Ölsammelstelle.

 

Gifte und Chemikalien können in entsprechender Dosis für alle Lebewesen tödlich sein. Die Mikroorganismen in einer biologischen Kläranlage sind dabei besonders empfindlich. Deshalb gehören diese Stoffe in die Giftsammelstelle oder können an der Verkaufsstelle zurückgegeben werden.

 

Phosphate, die in stehende Gewässer gelangen, fördern das Algenwachstum und tragen damit massgeblich zur Störung des biologischen Gleichgewichts unserer Seen bei. Es sollten deshalb stets phosphatfreie Reinigungsmittel gebraucht werden.

 

Farbstoffe können dem Abwasser in der Kläranlage nur schlecht entzogen werden. Deshalb gehören kleinere Mengen in die Kehrichtabfuhr, grössere Mengen können dem Lieferanten zurückgegeben werden.

 

Vielen Dank, dass Sie sich an diese Regeln halten und damit eine optimale Grundlage für die Reinigung unseres Abwassers schaffen.